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Die Gottesdienstbeauftragten des Oberern Sinngrunds

 

Gottesdienstbeauftragter ist ein ehrenamtlicher Dienst in der Liturgie der römisch-katholischen Kirche, der von beauftragten Laien versehen werden kann.

Gottesdienstbeauftragte können als Kommunionhelfer beauftragt werden, wenn während einer Heiligen Messe die Anzahl der Gläubigen, die die Kommunion empfangen wollen, so groß ist, dass sich die Feier des Gottesdienstes dadurch unnötig in die Länge ziehen würde. Als Helfer eines Diakons oder als außerordentliche Kommunionspender dürfen sie entsprechend dem Artikel 8 der vatikanischen Instruktion zu einigen Fragen über die Mitarbeit von Laien am Dienst der Priester von 1997 aber auch außerhalb der Eucharistiefeier die Kommunion austeilen, wie zum Beispiel bei der Krankenkommunion oder bei der Sterbekommunion. Gottesdienstbeauftragte sollen für diesen Dienst geeignet und gut vorbereitet sein, sie dürfen den Dienst jedoch nicht willkürlich versehen.

Darüber hinaus dürfen Gottesdienstbeauftragte die Kirchengemeinde in Ausnahmefällen, zum Beispiel bei Wortgottesdiensten mit Kommunionausteilung, auch zur Kommunion einladen und die gemeinsame Danksagung halten. Außerdem dürfen sie bei Abwesenheit von Klerikern mit Genehmigung des Ortspfarrers das Altarsakrament im Ziborium, in der Pyxis oder in der Monstranz aussetzen und am Ende der Anbetung wieder reponieren. Es ist jedoch nicht erlaubt, dass Gottesdienstbeauftragte den eucharistischen Segen erteilen.
(Quelle: Wikipedia)